Pelléas et Mélisande

Von
Claude Debussy

Libretto von
Maurice Maeterlinck

Sänger
Yanhua Liu
Thomas Stimmel
Robert Elibay – Hartog

Klavier
Yonatan Cohen

Kostüme
Caroline Niestroj

Graphik
Anna Niestroj

Dezember 2012
Naherholung Sternchen
Berlin

„Ich werde flüchten und dabei aus Glück und Schmerz schreien wie ein Blinder, der aus seinem brennenden Haus rennt.“

Der Abend bricht über einem kalten Wintertag herein, als Golaud auf die geheimnisvolle Mélisande trifft. Woher kommt sie? Was macht sie hier? Welches Geheimnis verbirgt sich hinter dieser Frau? Golaud gelingt es, sie zu sich auf das Schloss im Königreich Allemonde zu bringen und sie zur Frau zu nehmen. Pelléas, der Halbbruder Golauds, vernarrt sich dort in die mysteriöse schöne Frau. Es beginnt die verstrickte Geschichte einer Dreiecksbeziehung. Pelléas will schließlich den Qualen endgültig ein Ende setzen und trifft eine grausige Entscheidung.

Die Inszenierung einzelner Szenen aus der Oper von Claude Debussy (Fassung für Klavier) findet im Dezember 2012 im Club Sternchen in Berlin Mitte statt. Der Club wird zum Wald, wird zum Schloss, wird zum Gefängnis.

„Die Turmstube ist dunkel. Aber sie leuchten sich ins Gesicht mit ihrem Lächeln. Sie tasten vor sich her wie Blinde und finden den andern wie eine Tür. Fast wie Kinder, die sich vor der Nacht ängstigen, drängen sie sich ineinander ein. Und doch fürchten sie sich nicht. Da ist nichts, was gegen sie wäre: kein Gestern, kein Morgen; denn die Zeit ist eingestürzt. Und sie blühen aus ihren Trümmern.“

Rainer Maria Rilke
Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke

IMPRESSUM franziska_guggenbichler@hotmail.com